September 21 is World Alzheimer's Day. The World Alzheimer's Day community wants to spread awareness about Alzheimer's Disease and support actions against this disease.
Everyone is invited to join this Community. If you have information, events, pictures, videos, and anything else around Alzheimer's disease, you are welcome to upload, share your material and to discuss.
„Man muss nur alt genug werden…“, antworten viele Wissenschaftler auf die Frage nach den Ursachen der Alzheimer-Krankheit. Denn das Alter ist unbestritten der größte Risikofaktor. Normalerweise tritt die Krankheit bei Personen auf, die älter als 65 Jahre sind und betrifft sehr selten Menschen unter 40. Der Einfluss genetischer Faktoren unterscheidet sich je nach Art der Alzheimer-Krankheit.
Acht Gene wurden bisher mit der Alzheimer-Krankheit in Verbindung gebracht. Die bisher bekannten Mutationen fördern die Bildung des toxischen β-Amyloid aus APP, dem aus 42 Aminosäuren bestehenden Grundbaustein der Alzheimer-Plaques.
Lesen Sie alle Fakten zur Erblichkeit der Alzheimer-Krankheit
Gegen die Alzheimer-Krankheit vorzubeugen ist eines der großen Ziele der Forschung. Omega-3-Fettsäuren üben zellschützende Funktionen aus, denen man vorbeugende Eigenschaften zuschreibt.
Diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren werden von Privatdozent Dr. Donat Kögel, Uniklinikum Frankfurt, im Hinblick auf ihre molekularen Wirkungsmechanismen an Zellmodellen untersucht.
Wie wird die Alzheimer-Krankheit diagnostiziert? Welche Hilfen gibt es für Angehörige, falls die Diagnose Alzheimer gestellt wird? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer Veranstaltung für AFI-Förderer und Forschungspaten am Universitätsklinikum Mainz.
Neben aktuellen Ergebnissen aus der Grundlagenforschung referierte Dr. Andreas Fellgiebel über Diagnostik im Rahmen der Gedächtnisambulanz in Mainz, seine Kollegin Dr. Ingrid Schermuly berichtete über die dort ins Leben gerufene Psychotherapiegruppe für Alzheimer-Patienten und Angehörige.
Vor mehr als 25 Jahren konnten der deutsche Neuropathologe Professor Heiko Braak und seine Frau Professor Eva Braak (1995-1999 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der AFI) nachweisen, dass die Häufigkeit von Tau- Fibrillenbündeln präzise mit dem Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit zusammenhängt. Ihre Einteilung der Krankheit in sechs Verlaufsstadien wird seit 1997 aufgrund einer Empfehlung des amerikanischen National Institute on Aging (NIA) international eingesetzt undist zum "Goldstandard" der Alzheimer-Stadieneinteilung geworden.